07/20/09

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03/27/15

From Anne-Mette Prent of Norway – Her Czernowitz Connection


Just received today from Anne-Mette Prent of Norway, and I hope she will write soon to the list telling us more about the following documents.  Here is an abbreviated version of what she just wrote to me:

Hello Bruce,
A friend has helped me to scan some of the documents from my grandmother. Here are “ Heiratsurkunde”( 2 pages) “Trauungs-Matriken-Schein”( 2 pages), Lehrbefahigungs-Zeugnis”, and two pictures from Weissensee graveyard in Berlin. The poem on Karl Ernst`s stone, I am very anxious to know if anyone in the group knows anything about. I have asked Germanists here in Oslo, but it seems to be quite unknown to all. The inscription on my great-grandparents` stone is in Hebrew, and I have already sent you the German translation. All these documents are in German, my German is worse than my English, consequently, it`s been a job translating everything into Norwegian. But it has been rewarding! I got around 100 documents from The Archive, most of them in Norwegian. I also got papers from the German SS in connection with my uncle Karl Ernst, he commited suicide while being tortured in Berlin, since he was Jewish and a communist. It was in these papers I found that he was born in Czernowitz. The story of my grandmother is in Norwegian, to translate it into English, do you think that is worth it? It will take me weeks! But if you think the group is intterested I will do it. I think I owe her that.

Heiratsurkunde 50 Heiratsurkunde 51 Karl Ernst Matriken-Schein 1 Matriken-Schein 2 Olderforeldre Zeugnis

03/12/15

The Mixture of Peoples in Bukowina


Größere Kartenansicht

Wissenschaftliche Beilage der Leipziger Zeitung
N° 87. Donnerstag, den 23. Juli 1891

Im Völkergemisch der Bukowina.
Ethnographische Studien von Fritz Racher.

Nach der Geschäfte Drang und Mühen winkt endlich wieder ein freier Tag, den ich dazu benütze, meine Kenntnisse von Land und Leuten zu bereichern, und dierin bietet wohl kaum ein Ländchen der Erde vielseitigere Gelegenheit, als das Land der grünen Buchen, die gesegnete Bukowina. An einem herrlichen Morgen besteigen wir den flinken Zauberwagen, der uns in Zeit von wenigen Stunden das Leben und Treiben 10 verschiedener Volksstämme vor Augen zu führen im Stande ist, möge mich der freundliche Leser auf dieser Rundfahrt begleiten. Das Gefährt rollt in nördlicher Richtung von dannen, Schloß und Dorf Waszkoutz [Vășcăuți: 47.9692655,26.022749] liegen bald fern hinter uns, der Weg schlängelt sich durch die Weidenbrüche des Sereth, die diesen Fluß auf seinem ganzen Laufe in weiter Ausdehnung umrahmen, und in einen eigenartigen Landschafts-Charakter sehen wir uns da versetzt. Continue reading

03/8/15

Book by Hedwig Brener – Just published!

From: Hartung-Gorre
Sent: Friday, March 06, 2015 3:09 PM
To: Brener, Hedwig
Subject: “Begegnungen mit Menschen und Städten” sind fertig
Liebe Frau Brenner,
gerade sind die fertig gedruckten Bücher aus der Druckerei eingetroffen.
Das Buch ist sehr, sehr schön geworden.
Mit herzlichen Grüßen und Wünschen zum Wochenende
[Google Translation:
The final printed books have just arrived from the printers.
The book is very, very nice.
With warm regards and wishes for the weekend,]
Ihre
Renate Gorre und Woflgang Hartung-Gorre
Hartung-Gorre Verlag
Inh.: Dr. Renate Gorre
Saentisblick 26
D-78465 Konstanz
Fon: +49 (0)7533 97227
Fax: +49 (0)7533 97228
www.hartung-gorre.de3866285248
Zum neuen Buch von Hedwig Brenner
„Begegnungen mit Menschen und Städten“
von Christel Wollmann-Fiedler, BerlinAuf  Menschen zugehen zu können ist eine Gabe, mit ihnen zu sprechen, von ihnen zu erfahren, eine Bereicherung des Lebens. Sich Jahrzehnte später an diese Begegnungen zu erinnern, eine Gnade!
Hedwig Brenner, die Erfinderin dieses neuen Buches, durchstreifte Städte vor unendlich vielen Jahren, begegnete zufällig in Parks und auf Plätzen alten Bekannten oder Unbekannten, die zu Freunden wurden. Die Schilderungen in diesem Buch sind nicht erfunden, erlebt und aufgeschrieben wurden sie von einer kommunikativen weltoffenen sechsundneunzigjährigen alten Dame, einer Czernowitzerin, eben Hedwig Brenner, wie bereits erwähnt. Geboren wurde die Schriftstellerin 1918 in der Bukowina, im deutschsprachigen Buchenland, das einst bis zum Ende des 1. Weltkrieges zur Donaumonarchie gehörte, dann zum Königreich Rumänien kam, 1945 gar zur Sowjetunion und seit 1990 zur Ukraine gehört. In einer liberalen jüdischen Familie wuchs Hedwig Brenner auf, ließ sich von der Vielfalt der Kulturen in ihrer Heimatstadt inspirieren. Auch sie erlebte die Diskriminierung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung in der Nazizeit, kam ins Getto in Czernowitz, überlebte die Gräuel, verließ die Heimat und nahm die Erinnerungen mit. Erst vor dreißig Jahren ist sie in der 3. Heimat, im Heiligen Land Israel, angekommen.
Neugierig und wissbegierig ist Hedwig Brenner seit der Kindheit, wie sie selbst zugibt, beobachtet mit Verve. Diese Beobachtungen und Begegnungen erzählt sie uns in ihrem neunten Buch. Reisen war, nein, ist ihre Leidenschaft. Erst vor einigen Monaten besuchte sie Berlin, hatte Lesungen, traf auch hier wiederum Menschen, die irgendwann ihren Weg kreuzten  und neue kamen hinzu.
Seinerzeit in Ploiesti im rumänischen Petrolgebiet in den Jahren 1945 bis 1982  erlebte Hedwig Brenner so manches während der Ceaucescuadministration. Reisen ins westliche Ausland, in „kapitalistische“ Länder, waren untersagt und somit eine Seltenheit. Hedwig Brenner eroberte das Herz des einen oder anderen, bekam einen Paß mit Stempel und reiste mit vier Dollar Taschengeld ins „feindliche“ Ausland zu Freunden und Verwandten nach London, Brüssel, Düsseldorf und anderswohin. Nur alleine durfte sie reisen, Ehemann und Söhne blieben als Pfand zuhause. Die kommunistische Regierung kontrollierte und reglementierte das Leben seiner Bürger. Erst später, von Israel aus, besuchte das Ehepaar Brenner gemeinsam Land und Leute in Europa und Nordamerika.
Bis ins Detail sind Hedwig Brenner diese Städte mit ihren Sehenswürdigkeiten und Schönheiten  gedanklich geblieben, die Namen der Menschen, der alten und neuen Freunde kramte sie aus der Gedankenschublade und schrieb sie in Haifa in Neve Sha’nan nieder.
Nehmen sie teil an den vergangenen Erlebnissen und Begegnungen dieser alten Dame, lassen Sie sich verführen an Orte und durchstreifen sie mit ihr Städte, die heute anders aussehen als damals, seien sie zu Gast bei Menschen, die Hedwig Brenner in ihren Erinnerungen schildert. Fantasie ist auch eine Gnade und eine Gabe!

Israel..3-4-14 1663

Hedwig Brenner and her son Michael from the USA